KI-Workflows für Steuerberater und Kanzleien
DATEV- und Lexware-Anbindung, OCR-Belegklassifikation, Mandanten-Onboarding. Mandantenkommunikation mit kontextueller Antwort-Generierung. DSGVO-konform mit Azure OpenAI Frankfurt oder lokalen Modellen. Berufsrechtlich sauber aufgesetzt.
Wo Steuerberater heute Zeit verlieren
Aus Erstgesprächen mit Mittelstands-Kanzleien zwischen 5 und 50 Mitarbeitern: vier wiederkehrende Engpässe die mit KI sauber adressierbar sind.
Belegklassifikation kostet Berufsträger-Zeit
Eingangsrechnung, Ausgangsrechnung, Kassenbeleg, Reisekosten, Sonstiges. Diese Sortierung machen oft Mandanten-Buchhalter oder Berufsträger manuell. Ein Klassifizierer könnte das in Sekunden, mit nachvollziehbarer Vorkontierung.
Mandanten-Onboarding ist Excel-Wahnsinn
Bei jedem neuen Mandanten: Stammdaten erfassen, Verträge anlegen, DATEV-Mandant anlegen, Belegquellen einrichten, Zugänge erstellen. Ein durchschnittlicher Onboarding-Prozess bindet 4-8 Stunden Berater-Kapazität.
Mandantenkommunikation frisst Vormittage
Mandanten-Mails zu wiederkehrenden Themen (Fristen, Belege fehlen, Rückfragen zu Bescheiden) werden manuell beantwortet. Ein Klassifizierer könnte Standard-Anfragen vorbereiten lassen, der Berater muss nur prüfen und freigeben.
Sensible Daten und KI passen scheinbar nicht zusammen
Verständliche Sorge: Mandantendaten dürfen nicht in US-Clouds. Lösung gibt es: Azure OpenAI Frankfurt mit AVV oder lokale Llama-Modelle. Verschwiegenheit nach § 57 StBerG bleibt gewahrt.
Drei Workflows die sofort Wirkung zeigen
Aufstellung der Workflows die wir in den meisten Steuerkanzleien zuerst bauen. Pilot-Mandant zuerst, dann Skalierung auf den gesamten Mandantenstamm.
OCR-Belegklassifikation mit DATEV-Vorkontierung
Belege landen via E-Mail, DATEV Unternehmen online oder Scan-Inbox im System. KI klassifiziert sie und schlägt Konten-Mapping vor.
- Beleg-Typ erkannt (Eingangsrechnung, Reisekosten, etc.)
- Vorschlag SKR03 oder SKR04 Konto
- USt-Erkennung und Validierung
- Mandant prüft, Berater gibt frei
- Buchungssatz nach DATEV
Mandanten-Onboarding strukturiert
Neuer Mandant wird via Formular oder Telefon angelegt. Workflow erfasst Daten und richtet alle Systeme parallel ein.
- Stammdaten via Formular oder Sprach-Erfassung
- Handelsregister-Abgleich automatisch
- DATEV-Mandant wird automatisch angelegt
- Vertragsentwurf wird vorbereitet
- Belegquellen werden konfiguriert
Mandanten-Mailbox mit Antwort-Vorschlägen
Eingehende Mandanten-Mails werden klassifiziert. Bei Standard-Anfragen wird eine Antwort vorbereitet.
- Klassifikation in unter 2 Sekunden
- Antwort-Vorschlag mit Mandanten-Kontext
- Berater prüft und gibt frei
- Kein Auto-Versand ohne Freigabe
- Alles in der Kanzlei-DMS dokumentiert
Berufsrecht und DSGVO
Verschwiegenheit nach § 57 StBerG bleibt gewahrt. Mandantendaten verlassen den deutschen oder europäischen Datenraum nicht. Wir nutzen ausschließlich: Azure OpenAI Frankfurt mit AVV, lokale Llama-Modelle bei On-Premise-Wunsch, DATEV-eigene Schnittstellen.
Letzte Entscheidung beim Berater. KI schlägt vor und klassifiziert, aber gibt nichts ohne menschliche Freigabe nach außen frei. Das deckt sowohl berufsrechtliche als auch haftungsrechtliche Anforderungen ab.
Auditierbar. Jede KI-Aktion wird protokolliert. Bei Mandanten-Anfragen, Steuerprüfungen oder internen Audits ist nachvollziehbar wer was wann mit welchen Daten gemacht hat.
Komponenten die wir in Kanzleien routinemäßig einsetzen
Bestehende Systeme bleiben Leitplatte. Wir ergänzen und verbinden, statt zu ersetzen.
Fragen die Kanzlei-Inhaber vor einem Projekt stellen
Eine Kanzlei skaliert nicht durch mehr Personal. Sie skaliert durch saubere Workflows.
30-Minuten-Erstgespräch, kostenfrei. Wir hören uns Ihre konkreten Engpässe an (Belegklassifikation, Onboarding, Mandantenkommunikation) und sagen direkt ob und wo KI sich für Ihre Kanzlei lohnt.
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